Donnerstag, Dezember 16, 2004

Selbstverständlich nicht

Wie man sich unter Juden fühlt? Das Selbstverständliche, gesellschaftlich nicht selbstverständlich, wird als Selbstverständliches explizit gemacht - und damit wieder nicht selbstverständlich, sondern als Ausnahme markiert. Ein Kreuz ist das nicht, sondern, wen wundert's, selbstverständlich ein nettes kleines Paradoxon (hier wohne ich übrigens ums Eck).

Zu lange nicht gebloggt

Der Blog befriedigt den Dissertierenden, der Tasten-tackernd einen ewigen Langstrecken-Lauf unternimmt und zwischendurch Ziele anstrebt, an denen die große Gier nach netten, aber auch echten Erfolgserlebnissen terminierbarer Texte ziemlich zuverlässig gut gesättigt werden wird. Dafür ist nur nicht immer Zeit...